Warum wir klüger werden müssen!

Beim Versuch, Einigkeit zum Wahlkampfauftakt zu demonstrieren, unterlief Armin Laschet ein kleiner Lapsus: 1977 wäre es der GSG9 gelungen, „Deutsche aus einer Lufthansa-Maschine in Landshut“ zu befreien. Ich fragte mich schockiert, warum ich noch nichts vom berühmten „Landshut Airport International“ gehört hatte, und ob es sich nicht eventuell um eine Lufthansa Maschine namens „Landshut“ in Mogadischu gehandelt haben könnte. Aber ob Landshut oder Mogadischu – letztlich ist es ja egal, auf welche Provinzhauptstadt mit Infrastrukturproblemen und Bildungs- sowie Wohnungsnotstand sich der Kandidat bezog…

Währenddessen hörte nämlich „Unterstützer“ Markus Söder gar nicht hin und starrte gebannt auf sein Handy. So geht „Einigkeit“ also in der Union. Dieses Verhalten kann man als „dumm“ bezeichnen. Eine der Definitionen von „dumm“ ist: eine Handlung, die jemand anderem schadet, ohne einem selbst einen Nutzen zu bringen. Söder hilft seiner Partei, in die Opposition zu gehen.

Dummheit ist leider sehr, sehr weit verbreitet und der Hauptgrund für das Dilemma der menschlichen Rasse. Ich habe Bekannte, die Corona verharmlosen und sich weder an Schutzregeln halten noch impfen lassen, aber zeitgleich als Soloselbstständige zu den Hauptleidenden der Pandemie zählen. Das ist in etwa so schlau, als wolle man andere überzeugen, dass Benzin bei weitem nicht so brennbar ist wie von den Mainstream-Medien behauptet, nur um dann ein entzündetes Streichholz in den Tank zu werfen.

Die Öl- und Kohlelobby hingegen ist nicht dumm, wenn sie dafür sorgt, dass der Klimaschutz scheitert. Immerhin nützt sie sich selbst, während sie anderen Schaden zufügt. Das bezeichnet man als „Banditentum“. Intelligent wäre es, sich selbst zu nützen, aber anderen auch. Aber die Intelligenz muss vielleicht auch erst noch von der GSG9 befreit werden…