Warum der Jens wieder was zu verschenken hat!

„Spahn will Deutsche töten“ – so ähnlich kann man grob gesagt die Vorwürfe zusammenfassen, die dem Gesundheitsminister entgegenprasseln. Denn der Jens hatte im letzten Frühjahr haufenweis Masken eingekauft, die eigentlich keine waren, sondern nur minderwertiger Schund. Nun haben wir alle im letzten Frühjahr haufenweis Masken eingekauft, die eigentlich keine waren, sondern nur minderwertiger Schund – andererseits waren wir (Gottseidank) auch keine Gesundheitsminister.

Nachdem herausgekommen war, dass der auf die Masken gedruckte chinesische Sicherheitsstandard KN95 sich nicht mit FFP2 übersetzen lässt, sondern vermutlich so viel heißt wie „Maske mit gleicher Sicherheit wie Windows95“, wollte der Minister die nutzlosen Masken im Wert von rund einer Milliarde Euro irgendwie loswerden. „Wem könnte man die Masken schenken?“ wird er sich im stillen Kämmerlein gefragt haben. Um sich dann selbst zu antworten: Behinderte, Hartz4 Empfänger, Obdachlose – also Menschen, die als Wähler der Union nicht unbedingt in Betracht kommen. Unklar ist, ob auf seiner Liste auch FDP-Chef Lindner stand, der immerhin Mieter in einer von Spahns Immobilien ist – ein raffinierter und eleganter Weg der Entmietung, wenn man auf höhere Einkünfte spekuliert…

Doch all diese Vorwürfe zielen natürlich ins Leere, denn der Jens hat der Gesellschaft mit dieser Aktion einen Riesen-Gefallen getan. Serienmörder lassen sich jetzt schon in einem frühen Stadium entlarven, indem man bei ihnen Zettel findet, auf denen steht: Liste von Menschen, denen ich eine „Spahn-Maske“ schenke.

Und statt die etwa 300 Millionen Masken in die Bundesnotreserve einzugliedern, damit das Land auch auf die nächste Pandemie ähnlich schlecht vorbereitet ist wie auf die jetzige, bietet sich eine viel bessere Strategie an: Was wäre das für ein Zeichen der Versöhnung, wenn auf der nächsten Querdenker-Demo Mitarbeiter*Innen des Gesundheitsministeriums Masken verteilen mit dem Aufdruck: KN – Kein Nutzen!