Warum es so viele gute Nachrichten geben könnte!

Was die meisten dieser Tage nicht mehr hören können, sind schlechte Nachrichten. Denn diese stacheln uns Deutsche in einer Disziplin an, in der wir weltweit führend sind: Im Meckern stellen wir alle anderen Völker und jede Ziegenherde locker in den Schatten.

Deshalb an dieser Stelle einfach mal weg von Lockdown-Panik – hin zu den schönen Seiten des Lebens. Mit den nahenden Osterferien auf Balkonien wird es Zeit, gute Vorsätze zu fassen, die die Welt mit etwas Schönheit und Freude erfüllen:

Verwenden Sie das Wort Lockdown nur noch im Notfall – etwa so: „Ich muss mal ganz dringend – kannst du bitte endlich den Lockdown des Klos beenden und da rauskommen?“

Vermeiden Sie beunruhigende Sätze wie: „Schatz, hier kommt die dritte Welle“ – auch wenn es sich nur um eine dritte Schnitte „Donauwelle“ handelt.

Erfinden Sie lustige Spielchen. Fordern Sie Ihren Apotheker heraus, indem Sie „unbedingt eine Maske von der Firma von Jens Spahns Ehemann“ haben möchten.

Gewöhnen Sie sich ans Testen, Testen, Testen. Das ist schließlich bereits seit längerem die Philosophie von Tinder…!

Nehmen Sie sich vor, rückkehrende Mallorca-Urlauber nicht mit „du fieses Ferien-Schwein“ zu begrüßen. Auch Malle-Manische sind nur Menschen, die versuchen, den hohen Inzidenzwerten in Schwäbisch-Hall zu entkommen.

Balearen-Urlaube stoßen sogar in der Union auf Unverständnis. Ein CDU-Politiker warnt: „Während die Leute nach Mallorca reisen, wird in Deutschland über Ausgangssperren diskutiert. Das versteht niemand mehr!“ Besonders aber versteht niemand, warum die Leute überhaupt nach Mallorca fahren. In Spanien wird nämlich nicht über Ausgangssperren diskutiert. Da gibt es sie längst…

Und die schönste Frühjahrs-Herausforderung: Tausende Liter Bier müssen aufgrund des niedrigen Konsums wegen ablaufender Haltbarkeit vernichtet werden. Tun Sie der Brauerei ihres Vertrauens etwas Gutes: Nehmen Sie ein Fass Bier bei sich zuhause auf und vernichten Sie mit!