Warum wir Corona jetzt bellen!

Tiere sind durch ihre feinen Sinnesorgane oftmals besser als medizinische Tests, wenn es um die Erkennung menschlicher Fehlfunktionen geht. So erkennen Tauben Krebs besser als Ärzte, Hunde merken, wenn Frauchen oder Herrchen krank sind und das Halten von Singvögeln deutet eine psychische Störung an – jemand hat eine Meise…!

Neuerdings gibt es in Frankreich Hunde, die Corona erschnüffeln können. Und das sind tatsächlich Hunde – und nicht der Hausarzt, der eine*n panisch ansieht, wenn man oder frau aus Versehen hustet. Analog zu Drogen-Hunden sind die Tiere darauf abgerichtet, am menschlichen Schweiß zu erschnüffeln, ob eine Corona-Infektion stattfand. Natürlich gibt es dabei Schwachstellen: Wenn Schweiß benötigt wird, funktioniert der Test natürlich bei Beamten nicht. Aber vielleicht kann man die Hunde auch auf das Erschnüffeln von Corona im Schlafsand abrichten…?

Es stellen sich jedoch weitere Fragen: Heißt es „Corona-Gassi-Gehen“, wenn der Hund zum Schnüffeln losgeschickt wird – oder ist „Corona-Gassi-Gehen“ immer noch ein Code für heimliche Demonstrationen von Corona-Leugner*innen? Riechen die Hunde auch die Delta-Variante – oder braucht es spezielle „Delta-Dogs“? Wenn jemand „vor die Hunde geht“ – ist das nur der Gang zum Test-Hund-Rudel oder schon das Corona-Endstadium?

Könnten die feinen Nasen von Hunden nicht auch darauf abgerichtet werden, am Schweiß von Menschen den Zustand der Paarungswilligkeit zu erschnüffeln? Hießen diese Hunde dann „Tinder-Dogs“? Würden die bei erschnüffelter Paarungslust laut jaulen oder mit dem Schwanz wedeln? Müsste es gesetzlich verboten werden, Tinder-Dogs auch auf Männer zu trainieren, weil die Tiere dann wegen kontinuierlicher Lärmbelästigung eingeschläfert werden müssten?

Das Gute an diesen Corona-Hunden ist jedoch, dass sie den Teststations-Betrug beenden könnten. Ausnahme: der Hund „riecht den Braten“, erschnüffelt nur die Drogen, nimmt diese ein und geht anschließend Gassi mit dem Tinder-Date…